Grünes Buchcover mit dem Titel "Das knappe Gut Arbeit" von Florian Buttolo, platziert vor einem Hörsaal.
Buchvorstellung und Diskussion

Das knappe Gut Arbeit.

Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt

Worum es geht

Angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz wird allerorts vor massiven Arbeitsplatzverlusten gewarnt. Gleichzeitig reißen die Klagen über Fachkräftemangel nicht ab, zahllose Stellen bleiben unbesetzt, und dem Pflegesektor droht der Kollaps.

Florian Butollo geht diesem Paradoxon auf den Grund und analysiert, warum trotz Automatisierung immer mehr Arbeit entsteht – und dies Keimzelle eines neuen sozialen Konflikts ist: Die anbrechende Ära der Arbeitskräfteknappheit ist geprägt vom Leiden an Überlastung und den Kämpfen dagegen. Zugleich stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Arbeit neu: Wofür wollen wir angesichts sozialer und ökologischer Krisen künftig unsere Arbeitskraft einsetzen – und welche Tätigkeiten können verschwinden?

Gemeinsame Veranstaltung des IfS, der Goethe Universität Frankfurt am Main und der University of Labour.

Inhalte

Vorstellung des Buches durch den Autor Florian Butollo, Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt digitale Transformation und Arbeit (Stiftungsprofessur) an der Goethe-Universität

Das Buch wird dann kommentiert von:

Melanie Arntz, Professorin und Arbeitsmarktforscherin, Vize-Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Mitglied der Arbeitsgruppe » Digitalisierung und ökologische Transformation«

Johanna Wenckebach, Professorin für Arbeitsrecht an der University of Labour und Justiziarin der IG Metall

Stephan Lessenich, Direktor des Instituts für Sozialforschung und Professor für Gesellschaftstheorie und Sozialforschung an der Goethe-Universität

Infos